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So richtet man einen Proxyserver am QNAP Turbo NAS ein?

Zum Schutz ihrer Netzwerke vor unberechtigtem Zugriff legen moderne Unternehmen normalerweise strenge Firewall-Regeln fest. Ein Proxyserver ist unerlässlich, um es Benutzern innerhalb des Büronetzwerks zu ermöglichen, auf gesperrte Internet-Ressourcen zuzugreifen. Außerdem unterstützt er IT-Administratoren dabei, die Netzwerkbandbreite effizient zu verwalten, indem unnötige HTTP-Aufrufe verringert werden. Darüber hinaus kann ein Proxyserver Benutzern auch dabei behilflich sein, regionale Sperren und eingeschränkte Websites/Dienste bei Reisen im Ausland zu umgehen. Durch Installation der Squid-QPKG-Erweiterung können Benutzer das Turbo NAS nun in einen Proxyserver verwandeln.

Inhalt:

Bitte beachten: Aufgrund von Squid-Beschränkungen können Sie bei Aktivierung nur Dateien mit einer Größe von weniger als 2 GB herunterladen.

Proxyserver-Einrichtung

Voraussetzungen:

  • Optware-QPKG (das Optware-QPKG kann über "App Center" > "Entwicklerwerkzeuge" installiert werden)

    Installieren Sie die Squid-QPKG-Erweiterung
    Melden Sie sich als Administrator am Turbo NAS an. Installieren Sie die Squid-QPKG-Erweiterung über "App Center" > "Unternehmen"


    Klicken Sie zum Aufrufen der Konfigurationsseite auf "Öffnen"

    Melden Sie sich mit dem Administratorkonto an.
  1. Einfacher Konfigurationsmodus
    Ermöglicht Ihnen die Konfiguration der Grundeinstellungen.

    Der standardmäßige HTTP-Serviceport lautet 3128. Sie müssen diesen Port für Fernzugriff am Router manuell öffnen. Sie können Werte für RAM (Cache-Speicher) und Laufwerkspeicherplatz (Cache-Verzeichnis) für den Proxy-Dienst festlegen. Wählen Sie "Zugriff für Systembenutzerkonten gewähren", um den Zugriff auf den Proxyserver auf lokale Turbo NAS-Benutzer zu beschränken. Wählen Sie "Zugriff nur für Administratorengruppe gewähren", um den Zugriff auf den Proxyserver auf Turbo NAS-Administratoren zu beschränken.
  2. Manueller Konfigurationsmodus
    Fortgeschrittene Benutzer können zur freien Anpassung der Konfigurationseinstellungen den manuellen Konfigurationsmodus wählen. Die folgenden Anweisungen stellen Ihnen einige praktische erweiterte Einstellungen vor:

    2.1 Cache-Einstellungen: Sie können den Cache zur Erzielung optimaler Effizienz einrichten.
    • Speicherplatz von Datenträger-Cache: Das System folgt diesem Wert zum Reservieren von Speicher (in Megabyte), der dem Cache-Verzeichnis zugewiesen wird. Beispielsweise zeigt der rote Wert an, dass der Nutzer 100 MB reserviert hat.

    • Minimale/maximale Dateigröße für Datenträger-Cache: Das System legt Dateien mit einer Größe unter- oder oberhalb dieses Wertes nicht im Zwischenspeicher ab. Beispiel: Der Nutzer hat eine minimale Dateigröße von 0 kB und eine maximale Dateigröße von 4096 kB eingestellt.


       
    • Oberer/unterer Prozentwert Cache-Swap: Das System befolgt diese Werte zur Löschung älterer Dateien im Cache. Wenn der Cache-Speicher den oberen Prozentwert erreicht, löscht das System Cache-Dateien, bis der untere Prozentwert erreicht ist. Beispiel: Der Nutzer hat der Cache/Swap-Funktion einen unteren Prozentwert von 90 % und einen oberen Prozentwert von 95 % eingerichtet.


       
    • Zusätzliche Cache-Speichergröße: Das System nutzt diesen Wert als Speicher-Cache. Beispiel: Der Nutzer hat 16 MB als zusätzlichen Cache-Speicher festgelegt.


       
    • Bitte beachten Sie, dass der Squid Proxy Server 15 MB RAM reserviert; und für jedes 1 GB, das Sie als Datenträger-Cache zuweisen, reserviert das System 10 MB RAM. Beispiel: Wenn Sie 2 GB als Datenträger-Cache zuweisen und die zusätzliche Cache-Speichergröße auf 16 MB einstellen, beträgt die gesamte RAM-Nutzung des Squid Proxy Server 51 MB (2 x 10 + 15 + 16). Bitte prüfen Sie Ihre Systemressourcenauslastung zuvor aufmerksam, damit keine anderen Systemfunktionen beeinträchtigt werden.

    2.2 Zugriffssteuerung: Sie können Zugriffsregeln für den Squid Proxy Server definieren, indem Sie Quell- und Ziel-IP/-Domainnamen angeben. Zunächst müssen Sie den „aclname“ und andere Einstellungen festlegen.



    Der „aclname“ kann wie gewünscht festgelegt werden. Im nachstehenden Beispiel stellen Sie ihnen den häufig verwendeten „acltype“ vor.

    • Quell-IP, „src“: Sie können bestimmen, welche IP-Adressen auf den Squid Proxy Server zugreifen können. Beispiel: Die private IP in Ihrem Heimnetzwerk: 192.168.1.0~192.168.1.255.


       
    • Oder ein IP-Adressbereich: 192.168.1.100~192.168.1.200.


       
    • Quelldomainname, „srcdomain“: Sie können auch bestimmen, welche Domainnamennutzer auf den Squid Proxy Server zugreifen können. Beispiel: der Nutzer von .no-ip.com.


       
    • Ziel-IP, „dst“: Sie können bestimmen, auch welche IP-Zielserver der Squid Proxy Server zugreifen kann. Beispiel: Die Webseite unter 61.62.220.174.


       
    • Ziel-Hostname, „dstdomain“: Sie können auch bestimmen, auf welche Domainnamen-Zielserver der Squid Proxy Server zugreifen kann. Beispiel: facebook.com.



      Nach Abschluss der obigen Einstellungen müssen Sie festlegen, wem Sie Zugriff „erlauben“ bzw. „verweigern“ möchten. Beispiel: Sie möchten, dass nur Nutzer im Heimnetzwerk auf den Squid Proxy Server zugreifen können, sie sollen jedoch keinen Zugriff auf facebook.com erhalten.



      Bitte beachten Sie, dass der Squid Proxy Server Berechtigungen von oben nach unten prüft. Falls eine Berechtigung mit der Anfrage übereinstimmt, erlaubt oder verweigert er diese Anfrage. Beispiel: Wenn Sie die Reihenfolge ändern, können Sie Nutzern im Heimnetzwerk den Zugriff auf facebook.com verbieten.

    Weitere Informationen erhalten Sie anhand der nachstehenden Beispiele:
    http://wiki.squid-cache.org/ConfigExamples
    http://www.squid-cache.org/Doc/config/
  3. Proxy-Cache löschen
    Diese Option löscht die temporär im Cache-Speicher und Cache-Verzeichnis befindlichen Dateien, bevor der Proxyserver neu gestartet wird.

Proxy-Client-Einrichtung

  • Mit Internet Explorer 11 als Beispiel:
    1. Klicken Sie auf "Extras" und wählen "Internetoptionen".
    2. Rufen Sie "Verbindungen" auf und klicken auf "LAN-Einstellungen".
    3. Geben Sie die Proxy-Informationen des Turbo NAS ein.
    4. Wenn Sie die Zugriffssteuerungen am Proxyserver aktiviert haben, müssen Sie Ihre Anmeldeinformationen eingeben..
  • Proxy-Einstellungen für andere Webbrowser:
    Safari: http://support.apple.com/kb/PH10934
    Firefox: http://support.mozilla.org/en-US/kb/Options%20window%20-%20Advanced%20panel?s=proxy&r=0&e=sph&as=s#w_connection
    Chrome: http://support.google.com/chrome/bin/answer.py?hl=en&answer=96815
  • iOS (iPhone, iPod touch und iPad)
    1. Rufen Sie "Einstellungen" auf.
    2. Rufen Sie "Wi-Fi" auf, wählen Sie eine Verbindung aus, die Sie mit dem HTTP-Proxy verwenden möchten, und stellen Sie die Verbindung her. Öffnen Sie die Detaileinstellungen mit der Rechtspfeil-Schaltfläche.
    3. Unter den HTTP-Proxy-Einstellungen wählen Sie "Manuell" und geben die Internetadresse und den Proxy-Port des Turbo NAS ein. Sie müssen auch den Benutzernamen und das Kennwort eingeben, wenn die Zugriffssteuerungen aktiviert wurden.
  • Android (mit HTC-Telefon als Beispiel)
    1. Rufen Sie "Einstellungen" auf.
    2. Rufen Sie "Wi-Fi" auf.
    3. Verbinden Sie sich mit dem Wi-Fi-Netzwerk Ihrer Wahl. Tippen Sie dann das gewählte Wi-Fi-Netzwerk an und halten es 3 Sekunden lang gedrückt.
    4. Wählen Sie "Netzwerk modifizieren".
    5. Wählen Sie "Erweiterte Optionen anzeigen".
    6. Wählen Sie "Proxy".
    7. Wählen Sie "Manuell".
    8. Geben Sie die Proxy-Informationen ein und wählen "Speichern"..
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-02
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