QNAP Systems, Inc. - Network Attached Storage (NAS)

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QNAP NAS Cloud Backup Sync -Applikationshinweis

Daten von einem QNAP NAS in verschiedenen Cloud-Speichern sichern, archivieren und synchronisieren

 

Einleitung

Übersicht

QNAP bietet eine nutzerfreundliche, funktionsgeladene und sichere Cloud-Sicherungssynchronisierungslösung, die Ihre Daten durch Speicherung einer Kopie im Cloud-Speicher schützt, alte Daten zur langfristigen Aufbewahrung im Cloud-Speicher archiviert und Daten zwischen lokalem NAS und mehreren Cloud-Diensten synchronisiert. Es wird eine Vielzahl öffentlicher Cloud-Speicherdienste der Unternehmensklasse angeboten, darunter Microsoft Azure, Amazon S3, Amazon Glacier, Google Cloud Storage, Rackspace, IBM SoftLayer und mehr. Zudem können Sie private Cloud-Speicherlösungen nutzen, die mit S3, OpenStack Swift und WebDAV kompatibel sind. Darüber hinaus können Sie Ihre Daten mit Amazon Drive, OneDrive, Google Drive, Dropbox, Box und Yandex.Disk synchronisieren.

Bei der Steuerung von Leistung und Sicherheit empfiehlt sich die Verwendung von lokalem Netzwerkspeicher. Bei selten abgerufenen Daten (kalten Daten) hingegen lässt sich durch Auslagerung im öffentlichen Cloud-Speicher Ihr Aufwand zur Speicherverwaltung reduzieren und die Kosten können aufgrund von Preismodellen auf Guthabenbasis minimiert werden.

QNAPs Cloud Backup Sync ist eine Plug-in-App für die App Hybrid Backup Sync, mit der Sie alle Cloud-Speicher über eine Schnittstelle nutzen können. Sie bieten ausgezeichnete Cloud-Speicher-Gateway-Lösungen zur Nutzung von Cloud-Speicher. Sie verfügen jetzt über einen einfachen und preisgünstigen Notfallwiederherstellungsplan und eine sorgenfreie Datenarchivierungslösung zur Wahrung Ihrer digitalen Vermögenswerte oder Konformität.

Besondere Funktionsmerkmale

  • Unterstützt manuelle und geplante Sicherung, Wiederherstellung und Synchronisierung mit flexiblen Optionen
  • Unterstützt Ein-Weg- (Upload / Download) und Zwei-Wege-Synchronisierung
  • Unterstützt das Spiegeln, Kopieren und Verschieben von Daten bei der Ein-Weg-Synchronisierung
  • Unterstützt volle und schrittweise Synchronisierung und Sicherung
  • Unterstützt flexible Dateifilter mittels Typ, Datum und Größe
  • Unterstützt SSL-Übertragungsverschlüsselung und Client-seitige AES-256-Verschlüsselung
  • Unterstützt Dateikomprimierung zur Kosteneinsparung und effizienten Datenübertragung
  • Unterstützt die Aufbewahrung gelöschter Dateien in der Cloud sowie konfigurierbare Aufbewahrungszeiträume für Sicherungen
  • Unterstützt die Aufbewahrung erweiterter ACLs und erweiterter Attribute für Sicherungen
  • Unterstützt die Erkennung von Sparse-Dateien für Sicherungen
  • Unterstützt den Cloud-Archivierungsmodus für Sicherungen
  • Unterstützt gleichzeitige Auftragsausführung sowie schnelle Multithread-Datenübertragung
  • Unterstützt Bandbreitendrosselung pro Konto mit konfigurierbarer Dauer
  • Unterstützt direkte Wiederherstellung aus der Cloud für Notfallwiederherstellungsszenario
  • Unterstützt konfigurierbare Optionen zur Netzwerkfehlerwiederherstellung
  • Unterstützt die Verwaltung mehrerer Cloud-Konten
  • Unterstützt Auftragsstatus und -statistiken
  • Unterstützt Protokollierung der Auftragsaktivität zur Nachverfolgung von Status- und Statistikverlauf
  • Unterstützt die flexible Wahl von Region, Bucket und Ordner als Sicherungsziel
  • Unterstützt die Sicherung großer Dateien durch S3-Multipart-Upload und große OpenStack-Objekte
  • Unterstützt AWS-S3-Verschlüsselung auf Serverseite und reduzierte Redundanz
  • Unterstützt Cloud-Sonderregionen: AWS China, AWS GovCloud und Azure China
  • Unterstützt die Verwendung von S3- und OpenStack-kompatiblen Diensten als Sicherungsziel
  • Unterstützt die Sicherung in beliebten Cloud-Speichern: Amazon S3, Amazon Glacier, Google Cloud Storage, Microsoft Azure, OpenStack Swift und WebDAV
  • Unterstützt die Synchronisierung mit Cloud-Speichern: Amazon Drive, Dropbox, Google Drive, OneDrive, Box und Yandex.Disk

Erste Schritte

Führen die Sicherung Ihrer Daten im Cloud-Speicher anhand der folgenden Schritte durch:

  1. Installieren Sie Cloud Backup Sync für Ihren Cloud-Speicher aus dem QTS App Center.
  2. Rufen Sie das QTS-Hauptmenü auf und öffnen Sie die Hybrid Backup Sync.
  3. Erstellen Sie Sicherungsaufträge in Hybrid Backup Sync mit Hilfe der Anmeldedaten Ihrer Cloud-Speicherkonten.
  4. Erstellen Sie Wiederherstellungsaufträge aus Sicherungsaufträgen oder aus der Cloud in Hybrid Backup Sync.
  5. Erstellen Sie Synchronisierungsaufträge mit Ein-Weg- oder Zwei-Wege-Synchronisierung in Hybrid Backup Sync.
  6. Betrachten Sie zur Prüfung des Auftragsstatus die Auftragsliste in Hybrid Backup Sync.

Zur Installation der App Cloud Backup Sync auf Ihrem NAS melden Sie sich als Administrator an QTS an. Rufen Sie dann das „App Center“ auf, suchen Sie Cloud Backup Sync und klicken Sie auf „Zu QTS hinzufügen“. Nach Herunterladen und Installieren der App können Sie alle Cloud-Dienste in der Hybrid Backup Sync nutzen.

Cloud-Speicher

Cloud-Speicher wird in einer Vielzahl an Technologien angeboten und ist auf jeweils unterschiedliche Weise implementiert. Es gibt drei Grundtypen: Dateispeicher, Objektspeicher und Archivspeicher.

Der Dateispeicher ähnelt dem normalen Dateisystem Ihres Computers, sodass Sie Ihre Daten im Cloud-Speicher auf ähnliche Weise verwalten können. Cloud-Speicherdienste auf Dateibasis bieten häufig nicht nur Funktionen zur Dateispeicherung, sondern auch Applikationen, wie Online-Bearbeitung und Zusammenarbeit. Die meisten davon werden als Drives vermarktet, wie Google Drive, Amazon Drive oder Microsoft One Drive, und sie unterstützen häufig nur proprietäre APIs. WebDAV ist das gängigste Protokoll, das vom Cloud-Speicher auf Dateibasis unterstützt wird.

Der Objektspeicher ist auf massive Skalierbarkeit und hohe Verfügbarkeit ausgelegt. Jedes Objekt ist unabhängig von anderen Objekten und es gibt keine baumartige Ordnerstruktur. Stellen Sie sich Objekte als eine riesige Anzahl an Dateien in einem einzigen Ordner vor, der keine Unterordner besitzt. Jedes Objekt ist mit einem Schlüssel (einer Textabfolge als eindeutigem Identifikator) kenntlich gemacht und Objekte werden oft anhand von pfadähnlichen Schlüsseln verwaltet. Sie haben z. B. die beiden Objekte „/abc/Objekt1“ und „/abc/Objekt2“, sodass Client-Anwendungen für Objektspeicher die beiden Objekte „Objekt1“ und „Objekt2“ als zwei Dateien in dem Ordner „/abc/“ anzeigen können. Tatsächlich gibt es im Objektspeicher aber nichts, das mit „/abc/“ bezeichnet wird.

Der Archivspeicher ist ein in der Entwicklung befindlicher Cloud-Speicherdienst. Er ähnelt dem Objektspeicher, ist aber für das Abspeichern von selten abgerufenen (kalten) Daten und für niedrigere Kosten vorgesehen; der Abruf eines archivierten Objekts dauert länger und es gibt einige weitere Einschränkungen.

Zur Bewältigung der Vielzahl an Cloud-Speichertechnologien und zur Bereitstellung von gleichbleibender Benutzererfahrung transformiert Cloud Backup Sync Ihre Dateien und Ordner in verschiedenartige Cloud-Speichertechnologien und verwaltet Ihre Daten im Cloud-Speicher so, dass die meisten Funktionen der Cloud-Speichertechnologien zum Einsatz kommen.

Cloud Backup Sync gestattet Ihnen die Konfiguration mehrerer Konten, wobei jedes einzelne von ihnen den Cloud-Speicherdienst und die Anmeldeinformationen darstellt, die Sie für den Zugriff auf den Cloud-Speicher benötigen. Bei der Erstellung eines Sicherungs- und Wiederherstellungsauftrags können Sie den Speicherplatz angeben, der für den Auftrag verwendet werden soll, sodass Sie nicht die Kontoinformationen für jeden einzelnen Auftrag eingeben müssen. Sie können die Konto- und Speicherinformationen an einem Ort so ändern, dass sie für alle zugehörigen Aufträge wirksam werden. Dies vereinfacht Ihren Konfigurationsvorgang.

Weitere Informationen über die Eigenschaften der einzelnen Cloud-Speicherdienste und die Erstellung eines Kontos und Speichers finden Sie hier:

In den meisten Fällen benötigen Sie für jeden Auftrag nur ein Konto. Für bessere Sicherheit und getrennte Konten können Sie jedoch mehrere Konten verwenden. Wenn Sie Ihre Daten zwecks Risikobegrenzung oder Kostenreduzierung an unterschiedlichen Standorten speichern möchten, können Sie auch ein Konto pro Standort haben. Da das Übertragungsratenlimit pro Konto kontrolliert wird, können Sie durch Übernahme unterschiedlicher Konten für die Aufträge unterschiedliche Einstellungen des Übertragungsratenlimits für denselben Cloud-Speicher vornehmen.

Cloud Backup Sync ermöglicht Ihnen zudem die Erstellung eines Synchronisierungsauftrags mit dem Cloud-Speicher. Die App unterstützt OneDrive, Dropbox, Amazon Drive, Google Drive, Box und Yandex.Disk..

Da sich Cloud-Speichertechnologien jedoch rasch weiterentwickeln, dienen die hier angegebenen Informationen nur als Referenz und könnten überholt sein. Erkundigen Sie sich bitte bei Ihrem Cloud-Speicheranbieter nach detaillierten Informationen.

Sicherung

Die Datensicherung wird von Sicherungsaufträgen in den Cloud Backup Sync durchgeführt. Wenn ein Sicherungsauftrag startet, scannt er die vorgegebenen Ordner mit vom Benutzer konfigurierbaren Filterrichtlinien, um festzustellen, welche Dateien und Ordner gesichert werden müssen. Er beginnt dann mit dem Hochladen von Dateien in den Cloud-Speicher und der Erstellung von Ordnern, sofern erforderlich. Er speichert auch die Informationen (einschließlich Zugriffsberechtigungen, Modifizierungszeit und erweiterten Attributen), die zu den gesicherten Dateien und Ordnern in der Metadaten-Datenbank gehören. Sind alle Dateien hochgeladen, bündelt die App die Metadaten-Datenbank zu einer Datei und lädt diese in die Cloud hoch.

Cloud-Aufträge betrachten

Sie können in Cloud Backup Sync mehrere Sicherungsaufträge mit unterschiedlichen Konfigurationen erstellen und jeweils andere Ausführungszeiten festlegen. Diese Sicherungsaufträge werden auf der Seite „Alle Aufträge“ in einer Liste mit Status und Basisinformationen angezeigt; die Liste enthält lokale, externe und Cloud-Aufträge. Über die Aktionsschaltflächen können Sie Aufträge manuell starten oder stoppen, durch Anklicken des Bearbeitungssymbols können Sie Auftragseinstellungen bearbeiten, ein Klick auf den Auftragsnamen zeigt den Auftragsstatus und durch Auswahl eines Auftrags können Sie diesen löschen.

Einen Sicherungsauftrag erstellen

Cloud Backup Sync hilft Ihnen bei der Erstellung eines Cloud-Sicherungsauftrags anhand folgender Schritte:

  1. Wählen Sie auf der Übersichtsseite den Auftragstyp, den Sie einrichten möchten.
    Klicken Sie zum Erstellen eines Cloud-Sicherungsauftrags auf das „Sicherung“-Symbol.
  2. Wählen Sie zum Sichern der Dateien im Cloud-Speicher „Cloud-Sicherung“.
  3. Geben Sie den Auftragsnamen ein, wählen Sie Quelle und Sicherungsziel und klicken Sie zum Erstellen eines Sicherungsauftrags auf „Übernehmen“. Alternativ können Sie auch Auftragszeitplan und andere erweiterte Einstellungen konfigurieren. Nachfolgend beschreiben wir Einzelheiten der einzelnen Einstellungen.
  • Auftragsname
    Die App gibt dem Auftrag automatisch einen Namen. Sie können ihn auch umbenennen.
  • Quelle wählen
    Sie können die Freigabeordner durchsuchen und ihre Unterordner für die Sicherung auswählen. Wenn Sie nur die Dateien der ersten Ebene in einem Ordner sichern möchten, können Sie „Alle Dateien im Ordner“ anwählen. Ausgeblendete Dateien und Ordner werden hier zwar angezeigt, können aber mittels Filteroptionen übersprungen werden. Nach Auswahl der Ordner berechnet die App die Ordnerinformationen, wie Gesamtdateigröße, Gesamtanzahl Dateien und Ordner, als Sicherungsreferenz.
  • Zeitplan
    Es gibt viel Zeitplanoptionen für einen Sicherungsauftrag: (1) Manuell starten, (2) regelmäßig, (3) einmal ausführen, (4) nach Abschluss dieses Auftrags. Sie können zur Einrichtung der Konfiguration das „Zeitplan“-Symbol anklicken oder „Erweiterte Einstellungen“ > „Zeitplan“ aufrufen.

    Beim regelmäßigen Start können Sie bestimmen, dass der Auftrag einmal oder bis zu achtmal pro Stunde, in einer Woche oder in einem Monat ausgeführt wird, und Sie können die Startzeit des Auftrags während des Tages festlegen. Ist ein Auftrag noch nicht abgeschlossen, während die nächste geplante Ausführung gestartet wurde, wird der aktuell laufende Auftrag fortgesetzt und die geplante Ausführung abgebrochen.

    Da die Ausführung von mehreren Aufträgen zur gleichen Zeit übermäßig viele Systemressourcen beansprucht, können Sie mit „Nach Abschluss dieses Auftrags“ Ihre Aufträge der Reihe nach anstatt gleichzeitig ausführen.
  • Sicherungsziel wählen
    Klicken Sie zum Erstellen eines neuen oder zur Auswahl eines bestehenden Cloud-Speichers auf „“.

    Nach Auswahl eines Speichers können Sie einen neuen Ordnernamen eingeben oder einen vorhandenen Ordner wählen. Damit Sicherungsdaten nicht überschrieben werden, erlaubt die App nur die Verwendung leerer Ordner.
  • Jetzt sichern
    Wählen Sie diese Einstellung zur sofortigen Ausführung dieses Sicherungsauftrags nach der Erstellung.
  • Erweiterte Einstellungen > Richtlinie
    Sie können die folgenden Sicherungsrichtlinien konfigurieren:
    (1) Nur aktualisierte Dateien sichern: Bei Aktivierung lädt der Sicherungsauftrag nur die neuen und modifizierten Dateien in den Cloud-Speicher hoch. Dadurch reduziert sich der Umfang der Datenübertragung und der Sicherungsauftrag wird schneller abgeschlossen. Soll der Auftrag gezwungen werden, alle Dateien in den Cloud-Speicher hochzuladen, dann deaktivieren Sie bitte diese Option bitte. Haben Sie sich aus Kostengründen für einen weniger zuverlässigen Cloud-Speicher entschieden, können Sie diese Option deaktivieren, damit all Ihre Sicherungsdaten bei der jeweiligen Ausführung des Sicherungsauftrags auf jeden Fall aktualisiert werden. Beachten Sie bitte auch, dass bei Umbenennung einer Datei/eines Ordners der Sicherungsauftrag diese(n) als neue Datei/neuen Ordner betrachtet und die Daten erneut hochlädt. Die/der zuvor gesicherte Datei/Ordner wird als gelöscht gekennzeichnet. Da die meisten Cloud-Speicher kostenlose Datenübertragung für den Upload anbieten und die gelöschten Daten später entfernt werden können, hat das obengenannte Verhalten – abgesehen von längeren Sicherungszeiten – keine schwerwiegenden Auswirkungen.
    (2) Gelöschte Daten in der Cloud entfernen: Werden bei Aktivierung Daten auf dem NAS gelöscht, werden bei Ausführung des Sicherungsauftrags die entsprechenden Sicherungsdaten im Cloud-Speicher ebenfalls gelöscht. Möchten Sie die Sicherungsdaten nach dem Löschen der lokalen Daten behalten, geben Sie bitte an, wie lange (in Tagen) die gelöschten Dateien aufbewahrt werden sollen.
    (3) ACL und erweiterte Attribute beibehalten: Bei Aktivierung werden ACL (einschließlich der durch Windows-Clients festgelegten erweiterten Zugriffskontrolle) und erweiterte Datenattribute in der Metadaten-Datenbank gespeichert, die vom Sicherungsauftrag in den Cloud-Speicher hochgeladen wird. Bei der Wiederherstellung der Daten werden die entsprechende ACL und die erweiterten Attribute für die wiederhergestellten Daten übernommen. Da jedoch die Datenzugriffsberechtigungen mit der Benutzer-ID und der Gruppen-ID (nicht den Namen) beibehalten werden, achten Sie bitte darauf, dass die gesicherten Daten zur Datenwiederherstellung dieselbe Benutzer-ID und Gruppen-ID wie das NAS verwenden, damit die Zugriffsrechtskontrolle der wiederhergestellten Daten richtig funktioniert.
    (4) Quelle nach erfolgreicher Übertragung löschen: Diese Option sorgt für eine einfache Datenarchivierungslösung, mit der Sie Speicherplatz auf lokalen Datenträgervolumes sparen. Bei Aktivierung dieser Option werden die Dateien, die im Cloud-Speicher gesichert wurden, im lokalen Dateisystem gelöscht, während die Ordnerstrukturen der ausgewählten Quelle beibehalten werden.
    (5) Client-seitige Verschlüsselung: Bei Aktivierung werden Ihre Dateien verschlüsselt, bevor Sie in den Cloud-Speicher übertragen werden, wobei Ihre Daten im Cloud-Speicher verschlüsselt bleiben. Der Verschlüsselungsschlüssel wird vom Kennwort abgeleitet, das Sie für diesen Auftrag eingeben. Ohne Kennwort zur Entschlüsselung der Datei können Ihre Originaldaten nicht entschlüsselt werden. Dadurch wird ein unbefugter Zugriff auf Ihre vertraulichen Daten verhindert, auch wenn Ihre Anmeldeinformationen für den Cloud-Speicher gefährdet sein sollten bzw. Ihr Cloud-Speicheranbieter versuchen sollte, auf Ihre Daten zuzugreifen. Da standardmäßiges openssl für die Verschlüsselung der Dateien verwendet wird, können Sie damit Ihre Dateien entschlüsseln, nachdem sie ohne ein NAS mit anderen Dienstprogrammen heruntergeladen wurden. Beachten Sie bitte, dass Sie diese Einstellung nach Erstellung eines Auftrags nicht mehr ändern können.
    (6) Dateikomprimierung: Bei Aktivierung werden Ihre Dateien komprimiert, bevor Sie in den Cloud-Speicher übertragen werden, sodass Sie Bandbreite und Cloud-Speicherkapazität sparen. Dadurch beschleunigt sich der Sicherungsauftrag, die Bandbreitenauslastung wird reduziert und Sie sparen nützlichen Cloud-Speicherplatz. Sie können die Komprimierungsstufe konfigurieren und bestimmte Dateien von der Komprimierung ausschließen. Die Komprimierung wird mit bzip vorgenommen, demzufolge Sie Ihre Dateien mit bzip entkomprimieren können, selbst wenn Sie sie ohne ein NAS mit anderen Dienstprogrammen herunterladen.
    (7) Sparse-Dateien erkennen: Sparse-Dateien sind Dateien, deren gesamter Inhalt keine gültigen Daten enthält und deren logische Größe größer ist ihre tatsächliche Größe. Von Datenbankservern erzeugte Dateien sind oftmals Sparse-Dateien, damit Speicherplatz gespart und gleichzeitig das interne Softwaredesign vereinfacht wird. Ist diese Option nicht aktiviert, prüft der Sicherungsauftrag nicht die Gültigkeit der Dateiinhalte, sodass die in den Cloud-Speicher übertragenen und dort gespeicherten Daten auf ihrer logischen Größe basieren. Durch Aktivierung dieser Option beschleunigt sich der Sicherungsauftrag, die Bandbreitenauslastung wird reduziert und Sie sparen nützlichen Cloud-Speicherplatz. Die Daten im Cloud-Speicher können von den Wiederherstellungsaufträgen von Cloud Backup Sync später als originale Sparse-Dateien im lokalen Dateisystem wiederhergestellt werden.

    Damit Ihre Sicherungsdaten einheitlich bleiben, dürfen Sie Ihre Daten während der Sicherung nicht modifizieren. Eine Datei wird mehrere Male erneut hochgeladen, wenn sie während der auftragsgemäßen Dateiübertragung modifiziert wird. Überschreitet die Anzahl der Uploadvorgänge den Grenzwert, wird die Datei nicht hochgeladen. Ebenso gilt: wird eine Datei nach dem Scannen verschoben, umbenannt oder gelöscht, findet sie der Sicherungsauftrag während der Übertragung nicht.
  • Erweiterte Einstellungen > Filter
    Cloud Backup Sync verfügt über verschiedene Filteroptionen, mit denen Sie nur die wichtigen Daten sichern, um den Sicherungsauftrag zu beschleunigen, Ihre Bandbreitenauslastung zu reduzieren und Ihre Cloud-Kosten zu sparen.

    Sie können die folgenden Sicherungsfilteroptionen konfigurieren:
    (1) Dateigröße: Es werden nur Dateien eines bestimmten Dateigrößenbereichs gespeichert.
    (2) Dateidatum: Es werden nur Dateien gespeichert, die an bestimmten Daten erstellt/modifiziert wurden.
    (3) Symbolische Verknüpfungen ignorieren: Beim Abruf von Dateien oder beim Durchsuchen von Zielordnern folgt ein Sicherungsauftrag keinen symbolischen Verknüpfungen. Bei Aktivierung lädt der Sicherungsauftrag keine verknüpften Dateien hoch, während der Sicherungsauftrag bei Deaktivierung die verknüpften Dateien hochlädt (nur die verknüpften Dateien, nicht die Dateien, auf die die symbolischen Verknüpfungen verweisen).
    (4) Ausgeblendete Dateien und Ordner einbeziehen: Bei Aktivierung werden die ausgeblendeten Dateien und Ordner in der Cloud gesichert. Sie können dies deaktivieren, um Bandbreite und Cloud-Speicherplatz zu sparen, sofern die ausgeblendeten Dateien und Ordner von den Originaldaten abgeleitet werden können (z. B. Miniaturbilder werden von Fotos und Videodateien abgeleitet).
    (5) Dateityp: Sie können festlegen, ob nur bestimmte Dateitypen (Positivliste) oder alle Dateitypen, ausgenommen bestimmte Typen (Negativliste), gesichert werden sollen.
  • Erweiterte Einstellungen > Optionen
    Sie können die folgenden Optionen konfigurieren:
    (1) Zeitüberschreitung (Sekunden): Die maximale Anzahl an Sekunden, die für die Herstellung einer Netzwerkverbindung gewartet werden muss. Ist Ihr Netzwerk instabil bzw. dauert er länger, bis eine Verbindung zu Ihrem Cloud-Speicher hergestellt ist, erhöhen Sie bitte diesen Wert.
    (2) Anzahl Versuche: Die maximale Anzahl an Versuchen, die ein Auftrag zur Herstellung einer Netzwerkverbindung oder Verarbeitung einer Datei durchführt. Ist Ihr Netzwerk instabil oder wurden Ihre Dateien während der Sicherung möglicherweise modifiziert, dann erhöhen Sie bitte diesen Wert. Beachten Sie bitte, dass sich ein Sicherungsauftrag zur Problembehebung unendlich oft wiederholt, wenn eine Verbindung zu Ihrem Cloud-Speicherdienst hergestellt werden kann, aber interne Fehler gemeldet werden.
    (3) Versuchsintervall: Die Anzahl an Sekunden, die abgewartet werden muss, bis ein Auftrag erneut versucht, eine Verbindung herzustellen. Die Verwendung einer längeren Versuchsintervallzeit kann dabei helfen, dass Ihr Auftrag transiente Netzwerkverbindungsfehler oder Verfügbarkeitsprobleme des Cloud-Speichers überdauert.
    (4) Maximale übersprungene Dateien: Die maximale Anzahl an Dateien, die nicht übertragen werden kann. Wird dieser Wert überschritten, hält der Auftrag an. Es wird empfohlen, einen höheren Wert zu verwenden, damit Ihr Auftrag erfolgreich abgeschlossen werden kann. Sie können jedoch einen kleineren Wert verwenden, wenn Sie einen fehlschlagenden Auftrag nicht in die Länge ziehen möchten.
    (5) Gleichzeitige Dateiverarbeitung: Die maximale Anzahl an Dateien, die von einem Auftrag gleichzeitig verarbeitet und übertragen werden können. Sie erzielen höhere Übertragungsgeschwindigkeiten, wenn Sie gestatten, dass viele Dateien gleichzeitig verarbeitet werden sollen. Dies belegt allerdings mehr Systemressourcen. Wenn Sie diesen Wert verringern, wird Ihr System weniger belastet und normale Systemaktivitäten erfahren geringere Leistungseinbußen.

Einen Sicherungsauftrag bearbeiten

Sie können die Einstellungen eines Sicherungsauftrags ändern, indem Sie das „Bearbeiten“-Symbol in Cloud-Auftragsliste anklicken.

Die Änderungen treten jedoch nur dann in Kraft, wenn der Auftrag nochmals ausgeführt wird. Beachten Sie bitte auch die folgenden Hinweise:

  1. Ändern des Sicherungsziels: Wenn Sie das Sicherungsziel ändern, z. B. einen anderen Cloud-Speicher oder einen anderen Ordner verwenden, müssen all Ihre Daten nochmals gesichert werden.
  2. Ändern des Auftragsnamens: Wenn Sie den Namen des Auftrags ändern, können Sie die vorherigen Ereignisprotokolle im Protokollbetrachter des Auftrags nicht sehen, da die Protokolle mit dem Namen des Auftrags als Schlüsselwort aufgezeichnet werden.
  3. Ändern der Quelle oder des Filters: Wenn Sie Dateien im Cloud-Speicher gesichert haben und diese später durch Bearbeitung ausgewählter Quell- oder Filterkriterien ausschließen, werden die betreffenden Dateien im Cloud-Speicher als gelöscht angezeigt, auch wenn ihre lokale Kopie weiterhin verfügbar ist.
  4. Ändern der Richtlinien oder Cloud-Speicheroptionen: Die meisten Optionen können nicht für Dateien übernommen werden, die im Cloud-Speicher gesichert sind. Wenn Sie z. B. die Komprimierungsstufe von niedrig auf hoch heraufsetzen, bleiben die Dateien, die mit der niedrigen Komprimierungsstufe gesichert wurden, unverändert. Sie werden nur dann durch Dateien mit höherer Komprimierungsstufe ersetzt, wenn ihre lokale Kopie erneut in den Cloud-Speicher hochgeladen wird. Um eine Erneuerung der gesicherten Dateien im Cloud-Speicher zu erzwingen, führen Sie bitte durch Deaktivierung der Option „Nur aktualisierte Dateien sichern“ eine vollständige Sicherung durch.

Sicherungsauftragsstatus anzeigen

Sie können Statusdetails und Protokolle eines Sicherungsauftrags prüfen, indem Sie den Auftragsnamen in der Cloud-Auftragsliste anklicken.

  1. Status: Hier sehen Sie den Status und eine umfassende Statistik des Auftrags. Beachten Sie bitte Folgendes beim Lesen der Statistik:
    (1) Vor dem Scanvorgang sind viele Statistiken nicht verfügbar.
    (2) Der Unterschied in der Anzahl an Dateien zwischen denjenigen, die gescannt, und denjenigen, die noch zu übertragen sind, ist durch Filter und stufenweise Sicherung bedingt. Es könnten sich z. B. 500 Dateien in den ausgewählten Ordnern befinden, doch nur 5 Dateien wurden modifiziert und müssen gesichert werden.
    (3) Der Unterschied in der Anzahl an Dateien zwischen denjenigen, die noch zu übertragen sind, und denjenigen, die übertragen wurden, ist dadurch bedingt, dass Dateien nicht in den Cloud-Speicher hochgeladen werden konnten. Es könnte sein, dass einige Dateien während der Datenübertragung noch modifiziert und demzufolge übergangen werden. Es könnte auch daran liegen, dass bei der Sicherung der Dateien kein Zugriff auf den Cloud-Speicher möglich ist.
    (4) Es könnte einen Unterschied in der Größe der Dateien geben, auch wenn die Anzahl an Dateien identisch ist. Dies könnte daran liegen, dass die Dateien nach dem Scannen modifiziert oder vor dem Hochladen in den Cloud-Speicher komprimiert werden.
    (5) Wenn die Fehlerzählung die maximale Anzahl an übersprungenen Dateien überschreitet, hält der Auftrag an.
  2. Ereignisse: Hier können Sie den Ereignisverlauf des Auftrags sehen. Er enthält auch die Fehler, die während der Auftragsausführung auftraten.
  3. Übertragen: Hier können Sie die Liste der Dateien sehen, die zurzeit übertragen werden.
  4. Verlauf: Hier können Sie die Liste der bereits ausgeführten Aufträge sehen.

Einen Sicherungsauftrag löschen

Sie können einen Sicherungsauftrag löschen, indem Sie „Löschen“ in der Cloud-Sicherungsauftragsliste anklicken. Allerdings bleiben die gesicherten Daten im Cloud-Speicher erhalten, ungeachtet dessen, ob der Sicherungsauftrag gelöscht wird. Sie können die Sicherungsdaten mit der Verwaltungskonsole Ihres Cloud-Speichers oder anderen Dienstprogrammen löschen.

Wiederherstellen

Cloud Backup Sync ermöglicht Ihnen die Erstellung eines Wiederherstellungsauftrags zum Wiederherstellen von Daten von einem Sicherungsauftrag oder einem angegebenen Ort im Cloud-Speicher. Bei der Wiederherstellung von einem Sicherungsauftrag nutzt der Wiederherstellungsauftrag die dem Sicherungsauftrag zugeordnete Metadaten-Datenbank zum Abrufen der Daten aus der Cloud. Die Metadaten-Datenbank informiert darüber, wo die Dateien, die Namen und die Attribute für die gesicherten Daten herunterzuladen sind. Bei der Wiederherstellung aus der Cloud muss ein Wiederherstellungsauftrag zuerst die Metadaten-Datenbank aus dem Cloud-Speicher abrufen und dann die Dateien gemäß den Informationen in der Metadaten-Datenbank herunterladen.

Einen Wiederherstellungsauftrag erstellen

Cloud Backup Sync hilft Ihnen bei der Erstellung eines Cloud-Wiederherstellungsauftrags anhand folgender Schritte:

  1. Klicken Sie auf der Übersichtsseite zur Erstellung eines Cloud-Wiederherstellungsauftrags auf das „Wiederherstellen“-Symbol.
  2. Klicken Sie auf das „Cloud“-Symbol, wählen Sie dann die Quelle.
    Sie können einen Auftrag erstellen, um Daten auf Basis eines der Sicherungsaufträge auf demselben NAS oder aus dem Cloud-Speicher wiederherzustellen.
  • Aus Sicherungsaufträgen
    Haben Sie sich für die Wiederherstellung aus einem Sicherungsauftrag entschieden, wählen Sie bitte den Sicherungsauftrag. Hiermit stellen Sie gelöschte Daten und ältere Versionen oder archivierte Daten wieder her. Ihre Wiederherstellung kann nur dann richtig ausgeführt werden, wenn Ihr Sicherungsauftrag erfolgreich abgeschlossen wurde. Im nächsten Schritt können Sie festlegen, welche Ordner wiederhergestellt werden sollen, da der Wiederherstellungsauftrag den Inhalt Ihrer Sicherungsdaten mit lokal gespeicherten Metadaten darstellen kann. Haben Sie „Gelöschte Dateien/Ordner überspringen“ aktiviert, werden die als gelöscht gekennzeichneten Sicherungsdaten nicht wiederhergestellt.
  • Vom Ziel
    Möchten Sie Daten wiederherstellen, die von einem anderen QNAP NAS gesichert wurden, nehmen Sie die Wiederherstellung bitte aus der Cloud vor. Hiermit führen Sie eine Notfallwiederherstellung durch oder migrieren Daten von einem anderen QNAP NAS. Wenn es jedoch lokal keine Metadaten auf dem NAS gibt, können Sie nicht auswählen, welche Ordner wiederhergestellt werden sollen, und alle Sicherungsdaten werden wiederhergestellt. Wählen Sie bei der Erstellung eines Wiederherstellungsauftrags zur Wiederherstellung der Metadaten „Nur Metadaten; nach Abschluss des Auftrags können Sie den Auftrag bearbeiten und festlegen, welche Ordner wiederhergestellt werden sollen. Die aus zwei Schritten bestehende Wiederherstellung hilft Ihnen, die Priorität der wiederherzustellenden Daten festzulegen. Haben Sie „Gelöschte Dateien/Ordner überspringen“ aktiviert, werden die als gelöscht gekennzeichneten Sicherungsdaten nicht wiederhergestellt.

Beachten Sie bitte Folgendes in Bezug auf die Wiederherstellung aus der Cloud:

  • Datenzugriffsberechtigungen werden über die Benutzer-ID und die Gruppen-ID, nicht aber über die Namen beibehalten, sodass eine richtige Zuordnung zwischen den IDs und den Namen erforderlich ist, damit die Zugriffsrechtssteuerung richtig funktionieren kann.
  • Die App lädt nur die Dateien herunter, die von Cloud Backup Sync im Cloud-Speicher gesichert wurden. Für jeden einzelnen Sicherungsauftrag wird eine Metadaten-Datenbank in den Cloud-Speicher hochgeladen und ein Wiederherstellungsauftrag bedient sich der Datenbank, um die gesicherten Daten im Cloud-Speicher zu erkennen, anstatt alle Daten im Cloud-Speicher herunterzuladen. Wenn Sie also mithilfe anderer Dienstprogramme Daten im Ziel eines Sicherungsauftrag gespeichert haben, können Sie die Daten mit den Wiederherstellungsaufträgen nicht abrufen.
  • Cloud Backup Sync unterstützt derzeit nicht die Wiederherstellung einzelner Dateien. Da jedoch die Sicherungsdaten im Cloud-Speicher gemäß ihrer lokalen Ordnerstruktur und ihrer Pfadnamen organisiert sind, können Sie die Sicherungsdaten mit anderen Dienstprogrammen durchsuchen, um die benötigten Dateien herunterzuladen. Nach dem Download der Dateien müssen Sie die Daten jedoch noch manuell entkomprimieren und entschlüsseln.

Wenn Sie Glacier als Cloud-Speicher nutzen, beachten Sie zur Wiederherstellung aus der Cloud bitte Folgendes:

  • Da Sie erst die Metadaten-Datenbank und dann die gesicherten Dateien herunterladen müssen und es 4 – 5 Stunden dauern kann, eine Datei von Glacier herunterzuladen, müssen Sie 8 – 10 Stunden warten, bevor einige Dateien wiederhergestellt sind.
  • Da Amazon das Vault-Inventar ca. einmal pro Tag aktualisiert, müssen Sie nach Abschluss des Sicherungsauftrags mindestens einen Tag lang warten, bevor Sie Ihre Daten aus der Cloud erfolgreich wiederherstellen können.
  • Amazon bietet kostenlose Abrufquoten pro Monat. Nutzen Sie die Steuerung der Übertragungsrate oder stellen Sie zur Regulierung Ihres Budgets nur ausgewählte Ordner wieder her.
  • Da es sich bei Glacier um einen besonderen Cloud-Speichertyp handelt, machen Sie sich bitte über die FAQ-Seite mit Glacier vertraut: http://aws.amazon.com/glacier/faqs/.
  1. Wählen Sie zum Wiederherstellen von Daten aus einem Sicherungsauftrag „Sicherungsaufträge“ als Quelle und wählen Sie dann einen Sicherungsauftrag.


    Klicken Sie auf „Weiter“ und richten Sie einen Wiederherstellungsauftrag ein. Geben Sie zur Erstellung eines Wiederherstellungsauftrags einen Auftragsnamen ein, wählen Sie Quellordner, Ziel und andere erweiterte Einstellungen.

  • Quelle zur Wiederherstellung wählen
    Wählen Sie die Ordner zur Wiederherstellung. Falls Sie gelöschte Dateien/Ordner im Cloud-Speicher nicht wiederherstellen möchten, wählen Sie „Gelöschte Dateien/Ordner überspringen“.
  • Ziel wählen
    Legen Sie fest, ob Daten an ihren ursprünglichen Orten oder in einem anderen zugewiesenen Ordner wiederhergestellt werden sollen. Beachten Sie bitte, dass die Wiederherstellung der Daten an ihrem ursprünglichen Ort nur funktioniert, wenn die Daten auf demselben NAS wiederhergestellt werden und alle Freigabestammordner noch vorhanden sind.
     
  • Konfliktrichtlinie
    Für die Wiederherstellung müssen Sie festlegen, wie der Auftrag mit den vorhandenen Daten umgeht. Sie können die Wiederherstellung von Dateien überspringen, vorhandene Dateien umbenennen oder vorhandene Dateien überschreiben.
  • Erweiterte Einstellungen
    Konfigurieren Sie den Zeitplan und die verschiedenen Wiederherstellungsoptionen für den Wiederherstellungsauftrag. Die meisten Optionen entsprechen den Sicherungsoptionen, z. B. die Fehlerhandhabung.
  1. Wählen Sie zum Wiederherstellen von Daten aus einem Cloud-Speicher „Ziel“ als Quelle, erstellen Sie dann einen neuen Speicherplatz, indem Sie „Cloud-Speicher zufügen“ anklicken, oder wählen Sie einen vorhandenen Speicher zur Datenwiederherstellung.


    Klicken Sie auf „Weiter“ und richten Sie einen Wiederherstellungsauftrag ein. Geben Sie zur Erstellung eines Wiederherstellungsauftrags einen Auftragsnamen ein, wählen Sie Quellordner, Ziel und andere erweiterte Einstellungen.

  • Quelle zur Wiederherstellung wählen
    Wählen Sie einen Cloud-Ordner als Wiederherstellungsressource und legen Sie den Inhaltstyp fest. Der Inhaltstyp kann „Metadaten + Daten“ oder „Nur Metadaten“ sein. Bei Auswahl von Metadaten und Daten werden alle gesicherten Dateien wiederhergestellt. Wenn zunächst Metadaten wiederhergestellt werden, können Sie später festlegen, welche Ordner wiederhergestellt werden sollen.


    Legen Sie fest, welche Ordner wiederhergestellt werden sollen, wenn lokal Metadaten verfügbar sind. Sie können den Wiederherstellungsauftrag bearbeiten und den Inhaltstyp auf „Nur Daten“ einstellen; daraufhin listet die App die Ordner auf.

Einen Wiederherstellungsauftrag bearbeiten

Ändern Sie die Einstellungen eines Wiederherstellungsauftrags, indem Sie das „Bearbeiten“-Symbol in der Liste unter „Alle Aufträge“ > „Cloud-Aufträge“ anklicken. Änderungen werden jedoch nur nach erneuter Ausführung des Auftrags angewandt.

Sie können festlegen, ob nur Daten für einen Sicherungsauftrag, bei dem die Wiederherstellung der Metadaten-Datenbank abgeschlossen wurde, wiederhergestellt werden sollen; zudem können Sie wählen, welche Ordner in Ihren Sicherungsdaten wiederhergestellt werden sollen. Falls Ihre Sicherungsdaten im Cloud-Speicher geändert wurden, müssen Sie die Metadaten zum Erhalt aktualisierter Daten erneut wiederherstellen.

Status eines Wiederherstellungsauftrags anzeigen

Prüfen Sie Statusdetails und Protokolle eines Wiederherstellungsauftrags, indem Sie den Namen des Wiederherstellungsauftrags in der Liste unter „Alle Aufträge“ > „Cloud-Aufträge“ anklicken. Wie bei Sicherungsaufträgen können Sie nun Status, Ereignisse, übertragene Dateien und Verlauf eines Wiederherstellungsauftrags sehen.

Einen Wiederherstellungsauftrag löschen

Löschen Sie einen Wiederherstellungsauftrag, indem Sie in der Liste unter „Alle Aufträge“ > „Cloud-Aufträge“ die Option „Löschen“ anklicken. Die Löschung eines Wiederherstellungsauftrags nimmt keine Änderung an Ihren gesicherten/wiederhergestellten Daten vor.

Synchronisierung

Einen Synchronisierungsauftrag erstellen

Cloud Backup Sync ermöglicht Ihnen die Erstellung eines Synchronisierungsauftrags zur Synchronisierung von Daten zwischen lokalem NAS und mehreren Cloud-Speicherdiensten, wie Google Drive, Dropbox, Amazon Drive, OneDrive, Yandex.Disk und Box. Zudem bietet Sie Ein-Weg- (Upload und Download) und Zwei-Wege-Synchronisierung.

Cloud Backup Sync hilft Ihnen bei der Erstellung eines Synchronisierungsauftrags mit folgenden Schritten:

  1. Klicken Sie auf der Übersichtsseite zur Erstellung eines Cloud-Synchronisierungsauftrags auf das „Sync“-Symbol.
  2. Wählen Sie Ein-Weg- oder Zwei-Wege-Synchronisierung und klicken Sie auf „Mit der Cloud synchronisieren“. Wenn Sie sich für Ein-Weg-Synchronisierung entscheiden, können Sie anschließend zwischen Upload und Download auswählen.
  3. Wählen Sie zur Einrichtung des Synchronisierungsauftrags ein bestehendes Cloud-Konto oder erstellen Sie durch Anklicken des Cloud-Dienstsymbols ein neues Konto.

Bei Dropbox beispielsweise öffnet Cloud Backup Sync eine neue Seite, damit Sie sich bei Dropbox authentifizieren können. Geben Sie die Anmeldedaten Ihres Dropbox-Kontos ein und klicken Sie auf „Anmelden“.

Hinweis: Das Anmeldefenster wird vom Cloud-Anbieter verwaltet. Verschiedene Cloud-Dienste haben unterschiedliche Anmeldebildschirme.

Nach Eingabe der erforderlichen Daten und Schließen des Dialogfensters werden die Kontoinformationen getestet. Der Test beinhaltet (unter anderem) folgende Elemente:

  • Server-URL validieren
  • Kontoanmeldedaten validieren
  • Stellen Sie sicher, dass das Konto über die erforderlichen Zugangsrechte zur Ausführung der von Synchronisierungsaufträgen benötigten Aktionen verfügt.

Bei erfolgreicher Authentifizierung zeigt die Konto die obige Liste. Anschließend können Sie dieses Konto wählen und zum Erstellen eines Auftrags auf „Weiter“ klicken.

  1. Wählen Sie ein Cloud-Konto und klicken Sie zum Erstellen eines Synchronisierungsauftrags auf „Weiter“. Geben Sie Auftragsnamen, Quellordner und Zielordner ein, konfigurieren Sie dann zum Abschließen der Erstellung eines Synchronisierungsauftrags Zeitplan und andere erweiterte Einstellungen.
  • Zeitplan
    Synchronisierungsaufträge bieten fünf Zeitplantypen, wie manuellen Start, kontinuierliche/regelmäßige/einmalige Ausführung und Ausführung nach Abschluss dieses Auftrags. Alle Einstellungen sind mit denen von Sicherungsaufträgen identisch.
  • Erweiterte Einstellungen > Richtlinie
    Folgende Auftragsrichtlinien konfigurieren:
    (1) Client-seitige Verschlüsselung: Sie sollten zunächst „Speicherplatz“ > „Profil“ aufrufen und zur Einrichtung der Client-seitigen Verschlüsselung Ihr Cloud-Konto bearbeiten. Lesen Sie die Meldungen aufmerksam, bevor Sie das Verschlüsselungskennwort eingeben; wählen Sie „Ich verstehe“ und klicken Sie zum Abschließen dieser Einstellung auf „OK“. Anschließen können Sie die Client-seitige Verschlüsselung für einen Synchronisierungsauftrag aktivieren; daraufhin verschlüsselt der Auftrag Dateien vor dem Hochladen und entschlüsselt sie nach dem Herunterladen.

    (2) Dateikomprimierung: Diese Einstellung ist mit der von Sicherungsaufträgen identisch.
    (3) Aktionen: Die App bietet drei Aktionsarten (Spiegeln, Kopieren und Verschieben) zur Synchronisierung Ihrer Daten mit der Cloud.

    Spiegeln bedeutet, dass Ihre Daten im lokalen und im Cloud-Speicher nach der Synchronisierung identisch sind; zusätzliche Dateien/Ordner am Ziel werden gelöscht.

    Beim Kopieren werden alle Dateien von der Quelle an das Ziel übertragen. Aktivieren Sie zum Überspringen unveränderter Dateien „Nur aktualisierte Dateien übertragen“. Diese Einstellung bietet zudem die „Umbenennen/Ersetzen/Überspringen“-Konfliktrichtlinie. Falls vor der Synchronisierung lokale und Cloud-Dateien mit demselben Namen existierten, befolgt Cloud Backup Sync Ihre Konfliktrichtlinie zur Handhabung dieser Dateien.

    Beim Verschieben werden Dateien nach der Synchronisierung an der Quelle gelöscht. Zudem können Sie die Konfliktrichtlinie auf Umbenennen/Ersetzen/Überspringen einstellen. Kontinuierliche Aufträge unterstützen diese Aktion nicht.


    Wenn Sie einen Zwei-Wege-Synchronisierungsauftrag erstellen, müssen Sie nur die Konfliktrichtlinie wählen.

  • Erweiterte Einstellungen > Filter
    Cloud Backup Sync bietet verschiedene Filteroptionen, die Ihnen dabei helfen, zur Beschleunigung des Synchronisierungsauftrags, zur Reduzierung der Bandbreitenauslastung und zur Einsparung von Cloud-Kosten nur wichtige Daten zu synchronisieren.
  • Erweiterte Einstellungen > Optionen
    Diese Einstellungen sind mit denen von Sicherungsaufträgen identisch. Wenn Sie bei „Maximal übersprungene Dateien“ einen kontinuierlich Auftrag erstellt haben und die übersprungenen Dateien diese Anzahl übersteigen, ändert der Auftrag seinen Status in „Warnung“. Wenn Sie einen geplanten Auftrag erstellt haben, wird dieser Auftrag gestoppt, wenn die übersprungenen Dateien diese Anzahl übersteigen.

Einen Synchronisierungsauftrag bearbeiten

Ändern Sie die Einstellungen eines Synchronisierungsaufrags, indem Sie das „Bearbeiten“-Symbol in der Liste unter „Alle Aufträge“ > „Cloud-Aufträge“ anklicken. Die Änderungen treten jedoch nur dann in Kraft, wenn der Auftrag nochmals ausgeführt wird.

Einen Synchronisierungsauftrag anzeigen

Prüfen Sie Statusdetails und Protokolle eines Synchronisierungsauftrags, indem Sie den Namen des Synchronisierungsauftrags in der Liste unter „Alle Aufträge“ > „Cloud-Aufträge“ anklicken. Wie bei Synchronisierungsaufträgen können Sie nun Status, Ereignisse, übertragene Dateien und Verlauf eines Wiederherstellungsauftrags sehen.

Einen Synchronisierungsauftrag löschen

Löschen Sie einen Synchronisierungsauftrag, indem Sie in der Liste unter „Alle Aufträge“ > „Cloud-Aufträge“ die Option „Löschen“ anklicken.

Verschiedenes

Übertragungsratenkontrolle

Cloud Backup Sync gestattet Ihnen die Konfiguration von Datenübertragungslimits für jedes einzelne Konto. Die maximale Rate für den Upload und den Download kann separat konfiguriert werden. Für die Inkraftsetzung dieser Limits können Sie auch das Zeitintervall und die Wochentage konfigurieren. Aktivieren Sie sie z. B. nur während der Geschäftsstunden an Arbeitstagen, damit Ihre Internetbandbreite nicht komplett belegt wird und eine normale Internetbenutzung keine Leistungseinbußen erfährt. Sie hilft Ihnen auch, die Kosten für Ihre Cloud-Dienste zu senken, wenn Ihnen ein kostenlosen Datenzugriffskontingent innerhalb eines Zeitabschnitts angeboten wurde.

Probleme melden

Cloud Backup Sync generiert intern Fehlerprotokolle zur Vereinfachung der Problemlösung. Bitte klicken Sie oben rechts im App-Fenster auf „Hilfe“. Klicken Sie zum Herunter der Fehlerprotokolldatei auf „Diagnosebericht herunterladen“; anschließend können Sie die Datei mit Ihrer Problembeschreibung an den QNAP Helpdesk senden.

Cloud-Speicherdienstprogramme

Sie können nicht nur mit der App Cloud Backup Sync auf Ihre Daten im Cloud-Speicher zugreifen – es gibt viele weitere Applikationen, die Ihnen bei der Verwaltung Ihrer Daten helfen können. Einige dieser werden zur Bezugnahme nachstehend aufgelistet:

  1. Cloudberry Lab (http://www.cloudberrylab.com/): S3, Glacier, Azure, Google Cloud und OpenStack-Browser für Windows.
  2. Cyberduck (https://cyberduck.io/): S3, Azure, Google Cloud, OpenStack, WebDAV-Browser für Windows und Mac
  3. Duplicati (http://www.duplicati.com/): S3- und OpenStack-Sicherungs-Client für Windows und Linux
  4. NetDrive (http://www.netdrive.net/): WebDAV-Server als Datenträger unter Windows einbinden.
  5. S3 Browser (http://s3browser.com/): S3-Windows-Client
  6. S3cmd (http://s3tools.org/): Befehlszeile-Client-Software für S3 unter Linux
  7. Cloud Explorer (https://github.com/rusher81572/cloudExplorer): Ein S3-Browser für Windows, Mac und Linux
  8. s3fs (https://code.google.com/p/s3fs/): Ein durch S3 gesichertes FUSE-basiertes Dateisystem. Ein Bucket als lokales Dateisystem (Lesen/Schreiben) einbinden.
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-30
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